HOAX1994 & ‚The Plastic Project‘

Unser Freund, Fotograf und HOAX-Botschafter Tim Nunn etablierte dieses Projekt und wir sind stolz, es unterstützen zu dürfen. Um euch einen kleinen Einblick zu geben, um was es Tim ganz genau geht, starten wir mit einem schönen Zitat von ihm, bevor er seine Geschichte erzählt:

„Wenn wir Menschen durch das Surfen und das Abenteuer inspirieren und sie dazu bringen können, unseren Ozean und unseren Planeten zu lieben, können wir eine Bewegung starten, die die Welt verändern wird.“

Dieser Satz fasst die folgende Geschichte zum Plastic Project auf den Punkt zusammen. Jeder von uns kann helfen, die Vermüllung der Weltmeere zu stoppen. Hier lest ihr Tim’s Beweggründe, die das Plastic Project ins Leben gerufen haben.


„Ich habe 10 Jahre damit verbracht, zu den abgelegensten Küsten im Nordatlantik und im Pazifik zu kommen, um dort zu surfen. Nach Jahren des immer wieder gelebten ‚Traumes’ von Hawaii, Indonesien, Australien und Frankreich, wollte ich Einsamkeit und eine echte Grenze zu unberührtem Gebiet finden. Zusammen mit ein paar Freunden, Ian Battrick und Timmy Turner, tourten wir auf der Suche nach der ultimativen Surf-Wildnis durch Irland, Schottland, Norwegen, Island und Kanada. Wir fanden sie in British Columbia, schrieben ein Buch und begannen, Vorträge zu halten und Slideshows zu machen, um es zu promoten.

 

 


Aber in diesen 10 Jahren gab es eine Sache, die nicht unter den Teppich gekehrt werden konnte. Wir gingen in diese unberührte Wildnis, aber sie wurde mehr und mehr von menschlichen Aktivitäten verdorben, die meilenweit entfernt waren. 
Vor zehn bis fünfzehn Jahren gab es an den Stränden nur sehr wenig Meeresmüll, aber innerhalb von etwas mehr als einem Jahrzehnt tauchten sogar an den entlegensten Stränden der Arktis Tonnen von Plastik auf

Ich fing an, neben dem eigentlichen Abenteuer und dem Surfen darüber zu reden und plötzlich wird dieses Umweltproblem für die Menschen so viel relevanter. Es ist keine Statistik, sondern etwas, was sich vor unseren Augen abspielt: am Strand entlang der Straße, am Strand, an dem wir gerne Urlaub machen, und an den Stränden der ganzen Welt an den entlegensten Küsten. Dies neben den Dingen, die wir gerne tun, zu zeigen, macht die Menschen aufmerksamer als je zuvor. Wenn ich in einen Klassenraum gehe oder auf eine Gruppe von Surfern oder auch Leuten, die nichts mit dem Surfsport zu tun haben, treffe, hallt die Grundbotschaft der Erkundung und Suche nach Einsamkeit wider. Es spricht den inneren Forscher in uns allen an, es inspiriert jeden, eines Tages auf sein eigenes Abenteuer hinauszugehen, aber es hilft auch, darüber aufzuklären, was wir unserem Planeten antun.

 

Ich möchte, dass die Leute zu diesen Orten gehen, inspiriert von den Bildern, Filmen und Geschichten, die wir erzählen.

Ich möchte, dass sie den Ozean und die Küsten der Welt genauso lieben wie ich. Ich möchte auch, dass alle erkennen –indem sie die Entscheidungen, die sie treffen, auch nur die kleinste Änderung des täglichen Lebens, sei es durch die Ablehnung von Einwegplastik oder einfach durch Recycling und Wiederverwendung, wann immer sie können – sie haben die Macht, dieses Problem in Zukunft zu stoppen.“